Kunstraub: Heute in allen Feuilletons vertreten: der Raub der vier Gemälde von Degas, Monet, Cézanne und van Gogh aus der Züricher Sammlung Bührle. Da der Verkauf der Beute im Wert von 113 Millionen Euro vermutlich deutlich schwieriger ist als der Diebstahl selbst, wird spekuliert, dass die Aktion auf eine Erpressung hinausläuft. FAZ, SZ, Welt
Ausgestellt
Kopfkino verursacht die große Comic-Ausstellung im Dresdner Kunsthaus - inklusive großer gemütlicher Leseecke mit Wohnzimmeratmosphäre. Fehlt nur die Taschenlampe fürs Lesen unter der Bettdecke. FR
Die fantastische Welt der Hannah Höch zeigt die Düsseldorfer Galerie Remmert und Bart: 130 Zeichnungen, Grafiken, Gemälde und Collagen der Dadaistin gibt es zu sehen. Kunstmarkt.com
Die Sintflut kommt wieder in die Münchener Neue Pinakothek. Das Monumentalgemälde von Carl Schorn wurde restauriert und wird ab dem 30. Mai wieder ausgestellt. Der Westen
In Liebe fallen sollen die Besucher der Kölner Kunstvereinsaustellung “Konzepte der Liebe” mit Werken von Judith Hopf, Gerry Bibby, Bless, Keren Cytter, Ekkehard Ehlers, Stephan Geene, Frauke Gust, Francesca Lacatena, Henrik Olesen, Monika Rinck, Jeroen de Rijke & Willem de Rooij, Jörg Rode, Deborah Schamoni, Klaus Theweleit und Florian Zeyfang. Kunstmarkt.com
Nachgedacht
Altenburg kann im Lindenau-Museum mit 180 Gemälden aus der frühen italienischen Renaissance aufwarten, liegt aber in der thüringischen Provinz. Abstecher und Innehalten statt Eventcharakter lautet die Lösung für dieses Strukturproblem. SZ
Künstler-Künstler wie André Cadere oder Paul Thek sind wieder im Kommen, meint Isabelle McGraw. Das Muster: zu Lebzeiten nur von Insidern (zumeist selbst Künstlern) geschätzt, nach dem Tod dann institutionell verklärt. taz
Vermischt
Bildung durch Bilder will ein gemeinsames Projekt von Berliner Schulklassen und der Freien Universität vermitteln. Die selbständige Aneignung kunstgeschichtlichen Wissens soll dabei die sprachliche Kompetenz fördern. Tagesspiegel
Zitiert
Isabelle McGraw: Das ist auch das Schicksal jedes Künstler- Künstlers - dass er künstlerisch etwas vorbereitet, dessen Ernte dann andere einfahren, wenn auch in Form einer Hommage an ihn. Nur hat es der Künstler-Künstler definitionsgemäß gar nicht darauf angelegt, dass sich sein künstlerisches Renommee noch zu Lebzeiten auszahlt. Und das ist es, was ihn so sympatisch macht, so anfällig für posthume Mystifikationen. taz
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